Heilpraktikerin Carola Kaempf

       

Das Blut als Wegweiser zur Gesundheit

Viele Menschen leiden unter Heuschnupfen, Verdauungsproblemen, haben muskuläre Beschwerden, Krampfadern oder Atembeschwerden. Vielleicht aber fühlen sie sich nur einfach nicht ganz wohl, vielleicht sogar deutlich erschöpft oder gar krank. Dafür sollte die Ursache gefunden werden.

Bereits die allerersten Anzeichen für eine Krankheit spiegeln sich im Blut wider. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass in unserem Körper Mikroorganismen (Kleinstlebewesen) in einer Riesenanzahl vorhanden sind, damit wir überleben können. Dazu zählen u. a. Viren, Bakterien und Pilze. Sie sind grundsätzlich nicht schädlich sondern lebensnotwendig. Sie können jedoch schädliche Eigenschaften entwickeln, wenn unser Körper ihnen das passende Terrain bietet. Darum ist es sinnvoll, das innere Milieu in den Körpersäften und Geweben in seiner natürlichen Ausgewogenheit zu bewahren und zu pflegen. Anderenfalls kann der Parasitencharakter der Mikroorganismen geweckt und gefördert werden. Eine harmonische Zusammensetzung der angesiedelten Bakterien ist verantwortlich für unser Immunsystem, das im wesentlichen über unser Wohlergehen oder Krankheit entscheidet. Wir müssen also eine biologische Ausgewogenheit wahren und pflegen, um mit ihnen in Symbiose (Lebensgemeinschaft) leben zu können.
Wird durch äußere oder innere Einflüsse diese Symbiose über einen längeren Zeitraum verändert, entwickeln sich die harmlosen Mikroorganismen zu schädlichen Kleinstlebewesen. Sie verhalten sich wie Parasiten, die zunehmend unser Blut schädigen.

Wie entwickeln sich die Mikroorganismen?

In der Forschung beobachtete man, dass die Mikroorganismen schon in der Gebärmutter von der Mutter übernommen werden. Sie unterliegen einem phasenweisen Gestaltwandel verbunden mit veränderten Wirkungen. Man spricht von der Mehrgestaltigkeit (Pleomorphismus) der Mikroorganismen. Die Mikroorganismen unterliegen einem bestimmten Entwicklungszyklus. Sie entwickeln sich aus kleinsten unbeweglichen Eiweißpartikeln bis hin zu Pilzformen. Diese Entwicklung bezeichnet man als Cyclogenie.
Die höchste Entwicklungsstufe hat parasitäre Eigenschaften, die aber auch rückgängig gemacht werden können.

Vier wichtige Gattungen der Mikroorganismen sollten erwähnt werden:
Mucor racemosus (1.), Aspergillus niger (2.), Penicillium notatum (3.) und Candida albicans (4.).

  1. Aus der Entgleisung des Mucor racemosus resultiert eine Verdickung unseres Blutes. Die Fließgeschwindigkeit innerhalb der 100.000 km langen Kapillargefäße verlangsamt sich. Dadurch kommt es zum Sauerstoffmangel im Blut. Es entstehen Ablagerungen von Stoffwechselschlacken; die Kapillare werden verengt. Die Neigung zu Krampfadern, Hämorrhoiden, Thrombosenentzündungen, bestimmten Bluthochdruckformen, grünem und grauem Star, Schlaganfall, Hörsturz, Tinnitus und Angina pectoris sind die Folge.
  2. Der Aspergillus niger ist ein schwarzsporiger Schimmelpilz. Er kann durch die Atemwege und die Gebärmutter aufgenommen werden. Bei intaktem und starken Immunsystem kann er eliminiert werden. Bei schwacher Abwehr kann er sich in bestimmte Körperabschnitte einnisten, sich höher entwickeln und lokale Erkrankungen hervorrufen. Somit ist er nicht nur für die Atemwegserkrankungen, sondern auch für rheumatische Erkrankungen wie Arthritis, Arthrose, Bandscheibendegenerationen, Morbus Scheuermann und Morbus Bechterew verantwortlich. Er ist auch am Calciumstoffwechsel beteiligt. Eine Störung des Calciumstoffwechsels kann Erkrankungen des gesamten Skelettsystems hervorrufen. Bei Kleinkindern und Säuglingen ist er insbesondere für Neurodermitis, Asthma bronchiale, Heuschnupfen, allergische Hautekzeme und Krupphusten verantwortlich. Man kann ihn aber auch an Stellen wie Schilddrüse, Lymphknoten, Zysten, Warzen, gut- und bösartigen Tumore lokalisieren.
  3. Der Penicillium notatum ist aus der Gattung der Pinselschimmel und die Krankheiten dieser Zyklode sind bakterielle Eiterungen und Entzündungen wie Abszesse, Furunkel, Karbunkel, Wundrose, bakterielle Entzündungen des Nasen- und Rachenraumes sowie Ohren- und Nervenentzündungen .Sogar an Problemen des Urogenitalsystems ist er beteiligt.
  4. Der Candida albicans hat sein Wirkungsfeld auf den Schleimhäuten. Es können Erkrankungen im Mund wie Aphthen, Mundschleimhaut- oder Zahnfleischentzündungen auftreten. Im Darm und im Urogenitaltrakt kann es zu Entzündungen kommen, die gleich-zeitig durch eine Mykose überlagert sein können.

Wie schon erwähnt, ist für die Entartung der Mikroorganismen die Zusammensetzung der Stoffwechselprodukte in Blut, Gewebe und Lymphe entscheidend. Diese ist abhängig von der Ernährung, Bewegung, Sauerstoffaufnahme und Stress. Sie wirkt sich auf den Säure-Basen-Haushalt in den Säften und Geweben des Körpers aus. Je saurer die Zusammen-setzung ist, desto intensiver können sich die schädlichen Pilzformen entwickeln. Diese blockieren die Blutzirkulation. Damit ist die Zufuhr von Nährstoffen und Sauerstoff behindert.
Die Abbauprodukte der Zellen können auch nicht abtransportiert werden. Somit ist die Zellatmung gefährdet. Hinzu kommen noch die Stoffwechselprodukte der schädlichen Mikroben. Sie erhöhen den Säuregehalt des Blutes zusätzlich. Nimmt der Körper nun von außen Mikroben auf, kann es zu Infekten kommen. Das Immunsystem ist durch die Übersäuerung geschwächt.

Wie kann man vorbeugen?

Es ist wichtig, eine dauerhafte Gewebeübersäuerung zu vermeiden. Jeder Mensch kann seine Übersäuerung alleine herunterregulieren. Er sollte seine Lebensweise beobachten und evtl. verändern. Der Stress sollte abgebaut werden. Die Ernährung müsste evtl. umgestellt werden. Naturbelassene und vitalstoffreiche Vollwertkost mit vielen Gemüse und Früchten sind basenfördernd. Dazu sollte Quellwasser getrunken werden und kein Kaffee, Limonade oder schwarzer Tee. Tierische Eiweißprodukte sollten vermieden werden. Insbesondere der Mucor racemosus und der Aspergillus niger mästen sich an ihnen. Regelmäßige und ausdauernde Körperbeanspruchung durch Sport sind sehr hilfreich. Dadurch wird der Blutfluß angeregt. Die Abbauprodukte der Zellen können besser abtransportiert werden. Der Sauerstoff erreicht wieder die Zellen.

Gegen die höher entwickelten schädlichen Mikroben benötigt man Medikamente. Professor Dr. G. Enderlein (1872 bis 1968) hat in seinen Forschungen beobachtet, dass sich Mikroben einer niedrigeren Entwicklungsstufe mit höher entwickelten verbinden. Sie werden zu unschädlichen und ausscheidbaren Formen abgebaut. Diese schonende Therapieform nennt man Isopathie. Gleiches wird mit Gleichem abgebaut.

Um das richtige Medikament zu verordnen, sollte das Blut mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie untersucht werden. Dazu benötigt man einen Tropfen Blut. Der Patient wohnt der Untersuchung bei. Sie wird mittels Videoaufnahme dokumentiert und dem Patienten mitgegeben.
Dabei können oft die Mikroben frühzeitig erkannt werden, noch ehe sie ihre parasitären Eigenschaften voll entwickeln haben.
Diese ganzheitsmedizinische Untersuchungsmethode hat sich seit langem bewährt.

Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine ganzheitliche Untersuchung. Kleinstlebewesen wurden von Prof. Enderlein in Berlin im Blut unter einem Dunkelfeldmikroskop beobachtet. Die Untersuchung wird an einem frisch entnommenen Bluttropfen durchgeführt. Der Tropfen wird so stark seitlich mit Licht angestrahlt, das die gewöhnlichen Lichtstrahlen nicht in das Objektiv des Mikroskops eindringen können. Das Gesichtsfeld erscheint dunkel und nur die abgebeugten Strahlen erzeugen das Bild. Es erscheint hell auf dunklem Grund.

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
freie Erythrozyten mit Endkern
 
veränderte Erythrozyten mit einem Chondriten
 
Verdacht auf Leberbelastung
 
Stau durch Symplasten und Eiweißverbindungen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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